54 Minuten - Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe

Erschreckend und ernüchternd zugleich.


Autor: Marieke Nijkamp
Verlag: Fischer
Band: Einzelbuch
Seiten: 331
Genre: Drama
Story: 
Schreibstil: 
Charaktere: 
Anspruch: 
Romantik: -
Spannungsaufbau: 
Dialoge: 







Gesamtdurchschnitt: 

An dieser Stelle zu allererst ein Dankeschön an dern Fischerverlag für dieses Rezensionsexemplar. Natürlich beeinflusst das nicht meine Meinung. Diese erfahrt ihr, wenn ihr Weiterlesen klickt. :)


Zunächst zum Cover:
Ich finde es absolut passend. Sehr schlicht und doch sehr aussagekräftig. Ich finde, bei diesem schwierigen Thema braucht es nicht viel mehr.

Die Story:
Generell viel es mir nicht leicht das Buch zu bewerten. Ich denke, hier hat meine Meinung viel mit meiner Erwartung zu tun. Deswegen habe ich der Story einen Punkt abgezogen. Sie hat einfach nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen. Auf der einen
Seite hat der Schütze eine Brutalität und psychotische Präzision an den Tag gelegt, die ich so nicht erwartet habe und einfach nicht realistisch fand (natürlich weiß ich nicht, was in einer derartigen Situation realistisch ist, aber iwie hat es sich falsch angefühlt). Dennoch Fand ich die Story toll. Sehr fesselnd (ich hatte das Buch in 2 Tagen durch) und spannend und auch sehr erschütternd und prägend. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 möglichen Herzen.

Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil jetzt nicht weltbewegend aber auch wirklich nicht schlecht. Deswegen hab ich mich für das gesunde Mittelmaß entschieden.

Charaktere:
Ich konnte die Intention des Schützen zwar iwie nachvollziehen, aber iwie war sie für mich nicht realistisch. Seine Wut gegen manche Personen, kam für mich wie aus dem nichts. Da dieser eine sehr tragende Rolle spielt, habe ich hier 2 Punkte abgezogen. Alle anderen Protagonisten waren für mich sehr eindrucksvoll.

Anspruch:
Den habe ich hier wegen der schwierigen Thematik sehr hoch gehalten. Ich finde das Buch steckt niemanden an, also können auch psychisch instabile Menschen die Geschichte lesen. Dennoch würde ich sie wegen der Brutalität doch eher Älteren empfehlen.

Spannungsaufbau:
Das hat die Autorin ganz klar sehr gut gemacht. Dafür kann man sie einfach nur loben. Punkt.

Dialoge:
Auch hier fand ich den ein oder anderen Satz schicht unrealistisch, aber alles in allem doch sehr gut. Am Schluss haben mich die Protagonisten sogar zum Weinen gebracht.

Alles in Allem hat mich die Geschichte von sich überzeugen können und den Punkt abzug gibt es wahrscheinlich wirklich, weil sie nicht ganz meinen Vorstellungen entsprochen hat. Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Herzen!<3




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